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So baust du dir eine effektive Skin Care Routine auf

Eine wunderschöne Haut hat nicht nur etwas mit guten Genen zu tun, denn auch deine täglichen Gewohnheiten spiegeln sich in deiner Haut wieder. 

So lässt sich an deiner Haut oft erkennen, ob du dich gesund ernährst, Sport treibst, genug schläfst und deine Haut richtig pflegst. Wir wollen uns heute mit dem letzten Aspekt, nämlich der Hautpflege, beschäftigen.

Bei der Flut an Produkten, die es heutzutage gibt, weiß man gar nicht mehr, was man wirklich braucht und was man weglassen kann. Wir wollen dir deshalb einen Überblick über die Basics einer Skin Care Routine verschaffen. Hierbei ist die richtige Reihenfolge wichtig um die Wirksamkeit deiner Produkte zu ermöglichen.

 

 

Step 1: Der Cleanser

Die Gesichtsreinigung ist eine der essentiellsten Schritte in deiner Skin Care Routine. Unsere Haut kommt im Laufe des Tages mit Umweltschadstoffen, Schmutz und Bakterien in Berührung. Diese sollten am Ende des Tages sanft aber effektiv entfernt werden. Der richtige Cleanser reinigt deine Haut ohne ihr ihre gesunde Menge an Sebum zu entziehen. Sollte deine Haut nach der Benutzung eines Cleansers extrem spannen, rate ich dir dich nach einem milderen Cleanser umzusehen. 

 

 

Step 2: Der Toner

Das Gesichtswasser transportiert Nährstoffe in deine Haut, sodass nachfolgende Produkte viel besser wirken können. Darüber hinaus bringt ein Toner die Haut wieder ins Gleichgewicht indem er den pH-Wert der Haut neutralisiert.

Stell dir hierfür deine Haut wie einen Schwamm vor. Ein trockener Schwamm ist unbrauchbar, aber sobald er angefeuchtet wird, wird seine Saugkraft aktiviert. Natürlich kann die Haut sich auch selbst ausgleichen. Dies kann aber 20-60 Minuten dauern, was schade wäre, weil sie dadurch die nachfolgenden Produkte nicht aufnehmen könnte.

 

 

Step 3: Das Treatment

Treatments (engl.=Behandlungen) beschreiben im Grunde die Verwöhnung der Haut mit beispielsweise Masken und Peelings. Auch Verfahren wie Microneedling, Hydrofacials & Co. fallen unter die Kategorie "Treatments." Die Behandlungen werden dabei nicht täglich, sondern wöchentlich oder monatlich angewendet. Sie können dabei helfen Schmutz aus der Haut zu ziehen, tote Hautschüppchen zu entfenren, die Kollagenproduktion zu erhöhen und im Allgemeinen das Hautbild nachhaltig zu verbessern. Sie dürfen in deiner Skin Care Routine also keineswegs fehlen. 

 

 

Step 4: Das Serum

Ein Serum wird in der Regel nach der Verwendung eines Toners oder Treatments in die Haut einmassiert. Ähnlich wie ein Toner transportiert ein Serum wirkungsvolle Inhaltsstoffe in die Haut. Seren sind auch so effizient, weil sie aus kleineren Molekülen bestehen, die tief in die Haut eindringen und eine hohe Konzentration an aktiven Inhaltsstoffen liefern. Ein Serum ist deshalb perfekt dafür geeignet bestimmte Hautprobleme anzugehen. Bei regelmäßiger Verwendung werden Hautunreinheiten minimiert und die Talgproduktion ausgeglichen.

Seren enthalten außerdem die höchste Konzentration an aktiven Nährstoffen, die du ohne Rezept erhalten kannst. 

Natürlich gibt es dennoch Seren, die aus qualitativ minderwertigen Inhaltsstoffen zusammengesetzt sind. Achte deshalb auf die Zutatenliste und auf möglichst natürliche Inhaltsstoffe.

 

 

Step 5: Die Augencreme

Die Augenpartie ist dünner und trockener als die restlichen Gesichtspartien. Bei einer unzureichenden Pflege vermehren sich deshalb Augenringe, Krähenfüße und allgemeine Fältchen.

Inhaltsstoffe wie Sheabutter, Glycerin und Hyäluronsäure sind deshalb auch in diesem Bereich empfehlenswert. Das in der Sheabutter enthaltene Vitamin E macht die Hautbarriere in dieser empfindlichen Region widerstandsfähiger.

Fältchen und Augenringe werden somit minimiert und vorgebeugt.

 

 

Step 6: Die Feuchtigkeitscreme

Unsere Haut besteht zum größten Teil aus Wasser. Damit die Feuchtigkeit dort bleibt, wo sie ist, produziert unsere Haut Fett, auch Sebum gennant, und dichtet die Haut somit ab. Hier sprechen wir von einer idealen und intakten Hautbarriere. Leider funktioniert die Haut nicht immer so wie sie sollte. Grund dafür können UV-Strahlen, Umweltschadstoffe und kalte Luft, sowie wenig Flüssigkeitsaufnahme sein. An dieser Stelle kommen Feuchtigkeitscremes zum Einsatz und stärken die Hautbarriere. Cremes mit den richtigen Inhaltsstoffen versorgen die Haut zusätzlich mit Nährstoffen und unterstützen dadurch die natürlichen Funktionen.

Eine gute Feuchtigkeitscreme erkennst du an ihren natürlichen Inhaltsstoffen und Vitaminen. Sie sollte kaum Wasser enthalten, da dies gleichzeitig mit höheren Anteilen an Konservierungsmitteln einhergeht, die schädlich für deine Haut sein könnten. Schaue dir also immer die Inhaltsstoffe an, um die für dich und deine Haut beste Wahl treffen zu können.

 

 

Step 7: Der Sonnenschutz

Sonnenschutz ist für deine Haut unentbehrlich. UV-Strahlen bräunen zwar die Haut, können jedoch nach einiger Strahlzeit zu Sonnenbränden, aber auch allergischen Hautreaktion, Sonnenunverträglichkeiten, Melasma/Pigmentstörungen, sowie einer schnelleren Hautalterung und Hautkrebs führen.

Die Sonnencreme agiert wie ein Schutzfilm und verhindert, dass die UV-Strahlen in deine Haut eindringen können. Dabei ist es zunächst einmal egal welche Hautfarbe man hat, denn vor allem beim Thema Pigmentflecken/Darkspots ist oft der dunklere Hauttyp betroffen, während der hellere Hauttyp oft zu schnelleren Sonnenbränden neigt. Achte darauf, dass deine Sonnencreme nicht komedogen ist, also deine Poren nicht verstopft.

 

 

Ich empfehle dir nach jedem Pflegeschritt ein bis zwei Minuten zu warten, damit die Inhaltsstoffe richtig einwirken können.

Und jetzt viel Spaß beim Gestalten deiner Skin Care Routine!

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